
Hoffnung in Gemeinschaft!
Geteilte Hoffnung im Jubeljahr. Kommentar von Renée Schmit, Bischöfliche Delegierte für die Evangelisation.
Eine bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche. Junge Menschen, Familien, Migranten, Menschen mit Behinderung, Einzelpilger und Jugendgruppen mit ihren Begleitern reichten sich am 2. Fastensonntag in der Kirche von Wilwerdingen die Hand. Hope! Eine Dorfkirche erstrahlt im Festgewand, im Gewand der Hoffnung. Jeder fühlt sich hier willkommen, erwartet, hineingenommen.
10 Jahre Jugendkirche: Viel Aufbauarbeit, Gebet, Kommunikation, Proben, Ideenaustausch, Networking in Kirchenkreisen und darüber hinaus. Ist das nicht schon ein Ausdruck gelebter Synodalität? Lebendige Kirche im ländlichen Raum. Hope!
Pastoralreferentin Ingrid Scholzen, umgeben von einem starken Team – alles Ehrenamtliche, kann vielleicht am besten von den Anfängen erzählen, als die Jugendkirche nach einer gemeinsamen Wallfahrt nach Assisi, unter dem Impuls von Erzbischof Jean-Claude Hollerich, aus der Wiege gehoben wurde. Vielleicht war es eine ähnliche Erfahrung die Franz von Assisi machte, als er die leise Stimme Gottes vernahm: „Geh, bau meine Kirche wieder auf!“ Ein Aufruf, der mich an einen Spruch auf einer Pinwand erinnerte: „Alle sagten, das geht nicht. Da kam einer, der hat es einfach gemacht.“
Hope!
Die Jugendkirche von Wilwerdingen sagt uns, dass es geht, wenn Menschen sich von Gott ansprechen und berühren lassen, wenn sie eine gemeinsame Vision entwickeln und mitanpacken.
Wie schön, wenn dann nach Jahren eine gute Ernte eingefahren wird, an der junge Menschen beteiligt sind, weil sie einen Gestaltungsraum bekamen und nicht nur Management, sondern spirituelles Leadership erfahren durften.
Kirchenorte von diesem Schlag kann man nicht einfach „machen“. Sie sind nicht die Frucht eines Willensaktes, sondern die Frucht des Wachstums in Gemeinschaft durch göttliche Inspiration.
In Wilwerdingen haben Menschen immer wieder Feuer gefangen für das Größere. Viele Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge getan haben und die Kirche so aus ihrer Verstaubtheit neu zum Leuchten gebracht haben.
Bei dieser Art der Evangelisation braucht es jedoch viel Herzblut, sowie innere Demut, Mut zum Dienen, um auch in Stunden des Widerstandes gegen alle Neider standhaft zu bleiben. Vom Licht der Hoffnung erfüllt wollen wir deshalb dankbar weitergehen. Es gibt auch in unserer Kirche allen Grund zur Hoffnung, denn Gott ist wirksam in unserer Mitte und will auch aus uns Pilger der Hoffnung machen.
Renée Schmit, Bischöfliche Delegierte für die Evangelisation
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